Wellness und Gesundheit
Aromatherapie
Aromatherapie ist eine Behandlung, bei der ätherische Öle aus Pflanzenkonzentraten verwendet werden.
Jede Pflanze enthält teilweise mehr als 400 Wirkstoffe, die einzeln oder im Zusammenspiel als Heilmittel für Körper, Geist und Seele eingesetzt werden.
Die ätherischen Öle werden destilliert oder gepresst auf unterschiedliche Weise aufgenommen, zum Beispiel durch Massagen, Bäder, Inhalierung.
Pflanzen sind eigentlich auch der Ursprung unserer konventionellen Arzneimedizin und die Rückführung auf die naturreine Nutzung dieser Substanzen brachte spektakuläre Erfolge mit sich und somit immer größere Beliebtheit.
Es handelt sich dabei immer um beste Qualität aus biologischem Anbau oder aus unberührten Wildsammlungen.
Unsere Apotheke kann Sie bei der Auswahl Ihrer individuellen Therapiemischung gerne beraten, bitte sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch an oder schreiben uns einfach eine E-Mail.
Homöopathie
Homöopathie ist ein von Samuel Hahnemann eingeführtes Heilverfahren, in der das Ähnlichkeitsprinzip gilt: similia similibus curentur (Ähnliches durch Ähnliches heilen). Dies besagt, dass eine bestimmte Substanz, die bei einem gesunden Menschen spezielle Symptome (Krankheitszeichen) hervorruft, durch Stimulation der körpereigenen Abwehr genau diese Symptome beim Kranken heilen kann.
Ein Beispiel: Ein Mensch wird von einer Biene gestochen. Es erscheinen folgende Symptome:
Die Haut schmerzt, brennt, wird rot und schwillt an. Daraufhin wird verdünntes
Bienengift aufgetragen. Die Wirkung ist, dass Schmerz, Schwellung und Rötung zurückgehen.
Die Homöopathie arbeitet mit dem Ähnlichkeitsprinzip. Symptome wie Schwellung und Rötung sind Abwehrmechanismen des Körpers. Das zusätzliche Auftragen von Bienengift regt diese verstärkend an und beschleunigt somit den natürlichen Heilungsprozess. Das Gute an der Homöopathie ist ihre vielseitige Einsetzbarkeit. Das Bienengift kann auch bei Krankheiten mit ähnlichen Symptomen verwendet werden (Angina, Allergien usw.).
- Die Vorteile der homöopathischen Behandlung:
- keine Nebenwirkungen
- keine negativen Reaktionen mit anderen Medikamenten und Lebensmitteln
- Krankheitssymptome werden nicht unterdrückt
- keine Abhängigkeitsgefahr
Die Arzneistoffe, die durch Verreibung oder Verschüttelung eine energetische Umwandlung erfahren sollen, werden meist extrem niedrig dosiert, wobei der Ausgangsstoff vorwiegend in Dezimalpotenzen verdünnt wird. (D1=1:10,D2=1:100 usw.) Die homöopathische Behandlung ist besonders für empfindliche Menschen (Allergiker, Kinder, Schwangere) geeignet.
Anthroposophische Arzneitherapie
Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie
Der Name kommt aus dem Griechischen: Antropos = Mensch, Sophia = Weisheit und bezeichnet eine medizinische Richtung, die auf den Lehren des Dr. Rudolf Steiner (1861-1925) basiert. Unter anderem waren seine Ideen auch Grundlagen für die Waldorfpädagogik, die Heilpädagogik und die biologisch-dynamische Landwirtschaft.
Die Anthroposophen betrachten das Kranksein als positive Möglichkeit für Körper, Geist und Seele, durch das Überwinden der Krankheit zu lernen und zu neuen Kräften und Fähigkeiten zu kommen.
- Basis der anthroposophischen Medizin sind die so genannten vier "Wesensglieder" des Menschen:
- 1. Physischer Leib
- 2. Äther-, Lebens- oder Bilderkräfteleib
- 3. Astralleib
- 4. Das Ich
Im Menschen gibt es eine bestimmte Kraft, die ihn über jedes Tier erhebt. Steiner nennt dieses das "Ich".
Diese vier Wesensglieder stehen nicht nur in enger Beziehung zueinander, sondern gleichen sich in Größe und Gestalt. Sie werden erst im Tode voneinander getrennt Das menschliche Dasein beginnt nicht mit der Geburt und endet nicht mit dem Tod, sondern das "Ich" des Menschen kehrt aus dem Jenseits wieder auf die Erde zurück, um neue Erfahrungen zu sammeln und bereits erlebte weiterzugeben. Der Mensch ist ein Mischwesen aus Materie und Geist.
Anthroposophen verwenden als Medikamente ausschließlich homöopathisch zubereitete Heilmittel. Außer medikamentöser Behandlung umfasst die anthroposophische Therapie zahlreiche künstlerische und physikalische Behandlungsarten.
Aktivieren Sie Ihre Selbstheilungskräfte
Die Grundlage der anthroposophischen Behandlung sind Medikamente. Das können homöopathische, potenzierte Einzelsubstanzen, pflanzliche oder eine Mischung aus verschiedenen Komponenten, auch tierischen, sein.
Auch Metalle spielen bei diesem Naturheilverfahren eine große Rolle. Sie werden gerne als vegetabilisierte Metalle eingesetzt. Das bedeutet, eine Pflanze wird drei Jahre lang einem metallhaltigen Boden ausgesetzt, bis sie von dem Metall durchdrungen ist und zwecks Medikamentengewinnung geerntet wird. Jede Arzneisubstanz soll nun zu Ihren Wesensgliedern eine unterschiedliche Affinität haben. Zum Beispiel sollen sich pflanzliche Stoffe für Ihren astralen Bereich, tierische für Ihr ätherisches Wesen, Mineralien und Metalle für das “Ich” eignen.
Die bekannteste Arzneipflanze der anthroposophischen Medizin ist die Mistel. Sie wird mittlerweile auch von Ärzten, die keine Anhänger der Anthroposophie sind, im Rahmen der Krebstherapie ergänzend eingesetzt.
- Was Sie noch wissen sollten
- Zu einer anthroposophischen Therapie gehört meist auch eine entsprechende Ernährungsweise.
- Malen, Modellieren, Musik- und Sprachtherapie können eine anthroposophische Behandlung positiv beeinflussen.
- Eine wichtige Komponente bei dieser ganzheitlichen Behandlung ist Ihr intensives Gespräch mit dem Arzt.
- Die anthroposophische Arzneitherapie beruht lediglich auf Erfahrungen, nicht auf wissenschaftlichen Untersuchungen.
- Eine anthroposophische Behandlung ist nur empfehlenswert bei vorheriger schulmedizinischer Diagnose.
- Wichtig bei der Selbstbehandlung: keine problematischen Mittel wie Blei oder Quecksilber in Tiefenpotenzen verwenden!
Bachblüten
Edward Bach entdeckte und entwickelte ein natürliches, für jedermann einfach anwendbares Verfahren zur Förderung der seelischen Gesundheit und damit zur Vorbeugung von körperlichen Erkrankungen.
Die Bach-Blütentherapie ist eine seelische Regulations- und Umstimmungstherapie. Ihr Ziel ist die Reharmonisierung negativer seelischer Verhaltensmuster, wodurch der Anschluss an die eigenen seelischen Selbstheilungskräfte wieder ermöglicht wird.
In der Original Bach-Blütentherapie unterscheidet man grundsätzlich drei Anwendungsgebiete:
- Seelische Gesundheitsvorsorge
- Akutbehandlung psychischer Stress-Situationen und Lebenskrisen
- Begleitbehandlung akuter und chronischer Krankheiten
Die Bach-Blütentherapie behandelt also körperliche Krankheiten nicht direkt, sondern setzt Informations-Impulse auf der Gefühls- und Entscheidungsebene.
Yoga
Yoga ist eine alte indische philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen umfasst.
Die philosophische Grundlage des Yoga wurde vor allem von Patanjali im Yoga-Sutra formuliert, auch die Bhagavad Gita und die Upanischaden enthalten Informationen über Yoga.
Yogaübungen verfolgen in der Regel einen ganzheitlichen Ansatz, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Vor allem in den westlichen Ländern wird Yoga in Unterrichtseinheiten vermittelt. Hier werden Asanas (körperliche Übungen), Atemübungen (Pranayama), Meditationsübungen (Dhyana) sowie Tiefenentspannung (Shavasana) kombiniert. Angestrebt wird eine verbesserte Vitalität und gleichzeitig eine Haltung der inneren Gelassenheit.
Yoga und Gesundheit
Yoga hat grundsätzlich einige positive Effekte sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit. Yoga kann unter Umständen zu einer Linderung bei verschiedensten Krankheitsbildern führen wie etwa bei Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, nervösen Beschwerden, Kopfschmerzen sowie Rückenschmerzen.
Bei den Asanas werden Muskelkraft, Flexibilität und Gleichgewichtssinn trainiert. Durch die Aktivierung der Muskeln, Sehnen und Blutgefäßen kommt es zu einer verbesserten Durchblutung, die Rückenmuskulatur wird gekräftigt, was wiederum zu einer verbesserten Körperhaltung führt.
Falsch ausgeführte Übungen oder Überlastungen können allerdings auch Schaden anrichten. Deshalb soll Yoga nicht nach Büchern, sondern unter Anleitung eines qualifizierten Yogalehrers erlernt werden.
Yoga hat auf viele Menschen eine beruhigende, ausgleichende Wirkung und kann somit den Folgeerscheinungen von Stress entgegenwirken. Die mit Atemübungen und Meditation verbundene innere Einkehr wirkt sich positiv aus auf das eigene Verhalten gegenüber den Mitmenschen.